Stromnachbar Business · Wallbox im Unternehmen

Mitarbeiter laden ihr E-Auto. Die Firma schenkt den Strom.

Der Mitarbeiter-Benefit nach § 3 Nr. 46 EStG: lohnsteuerfrei fürs Team, ohne Abrechnung, ohne Eichrecht-Backend — per Einladungslink auf eurer bestehenden Wallbox.

Auf eurer bestehenden Wallbox · keine Provision · keine Ladekarten

Monatsübersicht · MaiKostenlos-Modus
Anna M.142 kWh
Tobias K.88 kWh
Besucher (3×)25 kWh
Lohnsteuer & Abgaben aufs Laden0,00 €
Stromkosten = Betriebsausgabe71,40 €
kWh je Person · Export für die Buchhaltung
Lohnsteuerfrei§ 3 Nr. 46 EStG, bis Ende 2030
Kein Eichrecht nötigbei kostenloser Abgabe
Eure Box, euer TarifOCPP & go-e, herstellerunabhängig
Einladungslink statt Appkeine Ladekarten, kein App-Zwang
Der Mitarbeiter-Benefit

Ladestrom statt Gehaltserhöhung.

Einer der wenigen Benefits ohne Betragsgrenze — der 50-€-Sachbezug ist gedeckelt, Ladestrom nicht. Das Auto steht ohnehin acht Stunden auf dem Parkplatz.

≈ 756 €/Jahr
Benefit-Wert für einen Pendler — netto, ohne Abzüge
0
Abrechnungs-Setup, Backend-Lizenzen, Ladekarten
× 2
so viel müsste eine Gehaltserhöhung brutto kosten, damit netto dasselbe ankommt
Beispielrechnung · PendlerBenefit
Arbeitsweg, ~15.000 km im Jahr≈ 2.700 kWh
Stromkosten des Betriebs (28 ct/kWh)≈ 756 €/Jahr
Lohnsteuer & Sozialabgaben darauf0 €
Wert für den Mitarbeiter≈ 756 € netto
Beispielrechnung mit gerundeten Werten, Stand Juli 2026. Keine Steuerberatung.
So funktioniert’s

In drei Schritten zum Lade-Benefit.

Schritt 1

Box verbinden

Eure vorhandene Wallbox einmalig über OCPP 1.6 oder die go-e-Cloud verbinden. Keine neue Hardware.

Schritt 2

Team einladen

Jeder Mitarbeiter bekommt einen persönlichen Einladungslink — lädt im Browser, ohne App und Ladekarte.

Schritt 3

Preis: 0 ct. Fertig.

Jede Ladung wird pro Person und Monat kWh-genau erfasst — als Export für die Buchhaltung.

Kostenlos oder abrechnen?

Verschenken ist oft günstiger als abrechnen.

Der einfache Weg

Strom schenken — als Benefit

  • Keine Eichrecht-Frage: fließt kein Geld pro kWh, passt jede Box.
  • Kein Abrechnungs-Backend, keine Transaktionsgebühren.
  • Stromkosten sind Betriebsausgabe, für Mitarbeiter lohnsteuerfrei.
  • Volle Übersicht trotzdem: kWh je Person, Export für die Buchhaltung.

Umsatzsteuerlich kann verschenkter Ladestrom als unentgeltliche Wertabgabe zu bewerten sein — betragsmäßig meist klein, gehört aber ins Gespräch mit dem Steuerbüro. Keine Steuer- oder Rechtsberatung · Stand: Juli 2026 · Details im Ratgeber E-Auto beim Arbeitgeber laden

Der Unterschied

Warum nicht einfach die Hersteller-App?

Viele Wallbox-Apps können Nutzer freigeben — aber nur im eigenen Silo. Und Fuhrpark-Lösungen sind für drei Mitarbeiter wie eine Telefonanlage.

  • 1

    Herstellerunabhängig

    OCPP und go-e-Cloud statt eine App pro Hersteller — auch gemischte Hardware in einem System.

  • 2

    Einladungslink statt RFID

    Mitarbeiter brauchen nur ihren Link im Browser. Keine Kartenverwaltung, kein App-Zwang.

  • 3

    Eine Übersicht für alle

    kWh je Person und Monat, Sperrzeiten, Belegung — exportierbar für die Buchhaltung.

Gemacht für

Vier Betriebe, ein Prinzip.

Handwerksbetrieb
Monteure laden am Hof

Morgens einstecken, über den eigenen Link — als Benefit oder zu Selbstkosten.

Praxis & Kanzlei
Team und Besucher getrennt

Eine Box, sauber getrennt erfasst — niemand liest Zähler ab.

Verein
Ohne Arbeit für den Kassenwart

Mitglieder laden per Link, jeder zahlt seinen kWh-Anteil.

Café & kleines Hotel
Gäste laden nebenbei

Stammgäste und Lieferanten per QR — zu Selbstkosten.

> 20 Stellplätze? Ladepunkt ist Pflicht.

Seit 01.01.2025 (§ 10 GEIG); Verschärfung ab 2027 im Gesetzgebungsverfahren. Wenn die Box ohnehin kommt — macht sie zum Benefit.

Zusätzlich zum Gehalt

Steuerfrei nur on top (keine Gehaltsumwandlung) und nur für Arbeitnehmer — Besucher laden regulär per Link.

Alle Details im Ratgeber

Rechtslage 2026, drei Preismodelle, Checkliste: E-Auto beim Arbeitgeber laden.

Die Alternative

Lieber abrechnen statt schenken? Geht auch.

Wenn Mitarbeiter den Strom bezahlen sollen, übernimmt Stromnachbar die Abrechnung: Am Monatsersten bekommt jede Person automatisch ihre Monatsabrechnung mit PDF-Beleg, dazu der Report je Person für eure Buchhaltung.

So funktioniert die Monatsabrechnung

Gut zu wissen

Strompreis erstatten lassen

  • Mit eichrechtskonformer Wallbox uneingeschränkt sauber: Mitarbeiter erstatten euch den Strompreis, kWh-genau pro Person.
  • Ohne Eichrecht-Box nur eingeschränkt: kleiner, benannter Kreis zu Selbstkosten (MID-Zähler + Anerkennung).
  • Zu Selbstkosten entsteht kein geldwerter Vorteil — lohnt bei vielen Vielfahrern.
Häufige Fragen

Was kleine Betriebe wissen wollen.

Können Mitarbeiter zum Selbstkostenpreis laden?
Ja. Den kWh-Preis legt ihr als Host fest — zum Selbstkostenpreis, vergünstigt oder kostenlos als Benefit. Mit einer eichrechtskonformen Wallbox ist die bezahlte Variante uneingeschränkt möglich: Mitarbeiter erstatten euch den Strompreis, kWh-genau pro Person erfasst und dokumentiert.
Müssen Mitarbeiter das Laden ihres privaten E-Autos versteuern?
Nein. Kostenloses oder vergünstigtes Laden beim Arbeitgeber ist nach § 3 Nr. 46 EStG lohnsteuer- und sozialabgabenfrei, wenn es zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Gehalt gewährt wird (keine Gehaltsumwandlung; befristet bis Ende 2030). Für das Unternehmen kann beim verschenkten Strom umsatzsteuerlich eine unentgeltliche Wertabgabe zu prüfen sein — betragsmäßig meist klein, gehört aber ins Gespräch mit dem Steuerbüro. Keine Steuerberatung.
Was bringt der Benefit einem Mitarbeiter konkret?
Ein Pendler lädt schnell 2.000–3.000 kWh im Jahr im Betrieb — bei üblichen Strompreisen Ladestrom im Wert von 500–800 €, ohne Abzüge. Damit nach Steuern und Sozialabgaben derselbe Betrag ankommt, müsste eine Gehaltserhöhung brutto deutlich mehr kosten. Anders als der 50-€-Sachbezug kennt § 3 Nr. 46 EStG keine Betragsgrenze — die Beispielrechnung oben zeigt es konkret.
Dürfen auch Kunden oder Geschäftspartner steuerfrei laden?
Die Steuerbefreiung des § 3 Nr. 46 EStG gilt nur für Arbeitnehmer (auch von verbundenen Unternehmen). Besucher und Geschäftspartner können trotzdem per Einladungslink laden — etwa zu Selbstkosten. Das ist dann keine Benefit-, sondern eine Abrechnungsfrage.
Müssen wir ab einer bestimmten Parkplatzzahl ohnehin Ladepunkte anbieten?
Ja: Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen müssen seit dem 01.01.2025 mindestens einen Ladepunkt haben (§ 10 GEIG). Eine Verschärfung ab 2027 — ein Ladepunkt je 10 Stellplätze oder Leitungsinfrastruktur — ist im Gesetzgebungsverfahren. Wenn die Box ohnehin Pflicht wird, liegt es nahe, sie als Mitarbeiter-Benefit zu nutzen.
Funktioniert das mit unserer bestehenden Wallbox?
Wenn die Box OCPP 1.6 spricht oder über eine Hersteller-Cloud wie go-e erreichbar ist, ja — das trifft auf die meisten modernen Wallboxen zu, auch auf günstige Modelle. Welche Systeme passen, steht unter kompatible Systeme.
Können Gäste ohne eigenes Konto laden?
Gäste laden über einen Einladungslink, den ihr verschickt oder per QR bereitstellt. Es braucht nur eine kurze Verifizierung — keine installierte App, keine Ladekarte.
Und wenn wir kommerziell an Kunden abrechnen wollen?
Sobald ihr öffentlich und kommerziell an Kunden abrechnet, braucht ihr eine eichrechtskonforme Wallbox. Stromnachbar rechnet auf jeder Box ab — die Hardware-Entscheidung trefft ihr. Intern gilt: Kostenloses Laden ist eichrechtlich unkritisch; bei Bezahlung pro kWh kommt es auf die Konstellation an — wenige benannte Nutzer mit MID-Zähler und Anerkennung des Messwerts werden in der Praxis als Direktverkauf eingeordnet, bei vielen zahlenden Nutzern an einer Box verlangen die Eichbehörden volle Eichrechtskonformität. Keine Rechtsberatung.
Was kostet Stromnachbar für Betriebe?
Zum Ausprobieren reicht der Free-Plan (1 Wallbox, bis zu 5 aktive Einladungen) — ohne Vertrag. Für Teams gibt es Pro mit unbegrenzten Einladungen (ab 57 €/Jahr), für mehrere Ladepunkte oder Standorte Premium mit unbegrenzten Wallboxen (429 €/Jahr). Kein Aufschlag auf den Strompreis, keine Provision — Details auf der Preise-Seite.
Loslegen

Die Box hängt schon?
Dann fehlt nur der Link.

Konto anlegen, Wallbox verbinden, Team einladen — ohne Vertragsbindung, in wenigen Minuten startklar.