Für Fahrer ohne eigene Wallbox

Du hast das E-Auto.
Nur die Wallbox fehlt.

Frage jemanden mit Wallbox nach einem Ladeplatz. Mit Stromnachbar lädt dich dein Gastgeber per Link ein.

Ja, das geht. Du kannst dein E-Auto laden, ohne eine eigene Wallbox zu besitzen — an einer öffentlichen Ladesäule, beim Arbeitgeber oder bei jemandem in deiner Nähe, der seine Wallbox per Einladungslink teilt. Welcher Weg sich lohnt, hängt davon ab, wie oft und wo du lädst.

Die Optionen

Vier Wege, ohne eigene Wallbox zu laden.

Jeder hat seinen Platz — der Unterschied liegt im Preis, in der Verfügbarkeit und im Aufwand.

Unterwegs

Öffentliche Ladesäule

Überall verfügbar und ideal für die Langstrecke. Dafür der teuerste Weg — meist 0,50–0,80 € pro kWh, oft im Tarif- und Roaming-Dschungel.

Im Job

Beim Arbeitgeber

Günstig bis kostenlos, wenn dein Arbeitgeber eine Wallbox stellt. Gebunden an den Arbeitsplatz, und der geldwerte Vorteil will sauber dokumentiert sein.

Dauerhaft

Eigene Box nachrüsten

Auf lange Sicht am günstigsten — aber du brauchst einen Stellplatz, die Zustimmung (als Mieter per § 554 BGB) und trägst die Installationskosten.

In der Nähe

Beim Nachbarn teilen

Nah am Haushaltsstrompreis, ohne eigenen Stellplatz: Jemand in deiner Nähe gibt seine Wallbox per Einladungslink frei, du zahlst nach Zählerstand. Die vierte Option — und genau die, die Stromnachbar einfach macht.

So funktioniert's

In drei Schritten am Stecker.

Einladung annehmen, anstecken, im Browser starten.

1

Einladung öffnen

Öffne die Einladung. Bestätige deine E-Mail per Code und lege ein Passwort fest.

2

Anstecken & Starten

Stecke an der freigegebenen Wallbox an und starte im Browser. Du siehst den Verbrauch live.

3

Stoppen & Bestätigen

Beende die Ladung im Browser. Die geladenen Kilowattstunden stehen in deiner Historie.

Was du zahlst

Genau das, was durchläuft.

Kein Tagespass, keine Standgebühr, keine Roaming-Aufschläge. Du zahlst die kWh — zu dem Preis, den dein Host vor dem Start hinterlegt hat.

Beispiel-Beleg Live
Geladen12,4 kWh
kWh-Preis (Host)0,30 €
Provision Stromnachbar0,00 €
Du zahlst3,72 €

Den kWh-Preis legt dein Host fest — meist orientiert am eigenen Stromtarif. Du siehst ihn vor jedem Start. Auf den Strom selbst nimmt Stromnachbar keine Provision.
Einen Betrag wie oben bildet Stromnachbar nur, wenn die Wallbox eichrechtskonform misst. Bei allen anderen Boxen zeigt der Beleg die geladenen Kilowattstunden und den Zähler, der sie gemessen hat — was ihr daraus macht, klärt ihr direkt miteinander. Für dich als Gast ist Stromnachbar in beiden Fällen kostenlos.

Häufige Fragen

Was Fahrer wissen wollen.

Kann ich ohne eigene Wallbox ein E-Auto laden?
Ja. Mit Stromnachbar lädst du an der Wallbox von Nachbarn, Vermietern, Bekannten oder Arbeitgebern. Du bekommst einen persönlichen Einladungslink, startest den Ladevorgang im Browser, und jede Ladung wird mitgezählt — ganz ohne eigene Wallbox.
Wie öffne ich Stromnachbar auf dem Smartphone?
Stromnachbar läuft aktuell als Web-App direkt im Browser. Du öffnest deinen Einladungslink auf dem Smartphone und kannst die Seite optional zum Homescreen hinzufügen — sie verhält sich dann wie eine reguläre App. Ein Konto reicht für alle deine Hosts.
Wie wird abgerechnet?
Jede Kilowattstunde wird direkt am Zähler der Wallbox erfasst; du siehst vor dem Start, was dein Host hinterlegt hat, und während des Ladens den aktuellen Stand. Einen Betrag bildet Stromnachbar nur, wenn die Wallbox eichrechtskonform misst — sonst zeigt sie die geladenen Kilowattstunden und den Zähler, der sie gemessen hat, und ihr klärt den Ausgleich direkt untereinander. An Stromnachbar zahlst du als Gast in keinem Fall etwas.
Was, wenn die Wallbox gerade besetzt ist?
Das siehst du, bevor du losfährst. Teilen sich mehrere eine Box, steht im Belegungskalender, wer wann lädt — du trägst dein Zeitfenster ein wie einen Termin. Lädt gerade jemand, stellst du den Frei-Wecker und bekommst eine Mail, sobald die Box frei ist. Kein Klingeln, kein Nachfragen in der Hausgruppe.
Welche E-Autos sind kompatibel?
Alle E-Autos mit Typ-2-Stecker — also praktisch jedes in Europa zugelassene Elektrofahrzeug: Tesla, VW, Hyundai, BMW, Kia, Renault, Mercedes, Audi, Polestar, Cupra, Skoda, Opel und alle anderen Hersteller.
Was, wenn ich nicht rechtzeitig abstecke?
Nichts Schlimmes. Das Auto stoppt den Ladevorgang automatisch, sobald der Akku voll ist. Du kannst den Vorgang außerdem jederzeit manuell über die Web-App beenden — auch wenn du gerade nicht vor Ort bist.
Kann ich meinen Ladeverlauf einsehen?
Ja. Jeder Ladevorgang wird in deiner Historie gespeichert — mit Datum, Dauer, kWh und Endbetrag. Dein Host sieht dieselben Daten auf seiner Seite.
Was, wenn ich nur gelegentlich lade?
Kein Problem. Du zahlst ausschließlich die tatsächlich verbrauchten Kilowattstunden. Es gibt keine Grundgebühr und keine Vertragsbindung — die Einladung bleibt so lange aktiv, wie dein Host sie erlaubt.
Was kostet mich Stromnachbar selbst?
Für dich als Gast nichts. Der Account ist kostenlos, du zahlst ausschließlich den Strompreis, den dein Host festlegt. Provision auf den Strom: 0 %.
Eine Nachricht reicht

Du kennst jemanden mit einer Wallbox?

Schick einen kurzen Hinweis — vielleicht lädst du in zwei Wochen schon bei ihm.

Hey, ich fahre jetzt elektrisch und suche einen Platz zum Laden — bei dir hängt doch eine Wallbox. Über Stromnachbar könntest du mich freischalten: Ich sehe vorher, wann sie frei ist, wir sehen beide, wie viel ich geladen habe, und den Strom zahle ich dir natürlich. Schau mal: https://stromnachbar.de/ja-sagen/
WhatsApp E-Mail
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Der erste Schritt: jemanden fragen.

Stromnachbar vermittelt keine öffentlichen Ladeplätze. Für die Nutzung brauchst du eine Einladung.

Nachbarn fragen