Eine Wallbox, mehrere, die laden

Wallbox Sharing:
Strom mit dem Nachbarn teilen.

Deine Wallbox steht die meiste Zeit frei — teil sie mit den Menschen, die du kennst. Ausgemacht ist das schnell, nur der Aufwand drumherum war bisher nervig. Den nimmt dir Stromnachbar ab: Freigabe, Messung, Abrechnung. Du schickst einen Link, der Rest läuft.

Was ist Wallbox Sharing?

Deine Wallbox lädt. Stromnachbar teilt.

Wallbox Sharing — auch Shared Charging genannt — heißt: mehr als ein Haushalt nutzt dieselbe Wallbox. Bei Stromnachbar bleibt das bewusst privat und einladungsbasiert. Du teilst deine Ladestation mit Menschen, die du kennst — nicht mit der ganzen Welt. Das funktioniert für eine einzelne Box genauso wie für mehrere Parteien im Mehrfamilienhaus oder der Gemeinschaftsgarage — und für Mieter ohne eigene Wallbox.

Das Laden richtet die App deiner Wallbox ein. Was sie nicht kann: pro Gast abrechnen — herstellerübergreifend, auf der Box, die schon hängt. Genau das ist Stromnachbar: ein Einladungslink statt Schlüssel und Karten, die Kilowattstunden laufen automatisch mit, jeder zahlt nur, was er lädt.

Wallbox-Sharing — in 16 Sekunden.

SO EINFACH

In drei Schritten startklar

Mehr ist es nicht — die meisten sind in unter zwei Minuten fertig.

Was darf ich verlangen?

Verschenken, Selbstkosten — oder ein kleiner Aufschlag.

Du entscheidest, was dein Strom kostet. Verschenken und Selbstkosten sind im privaten Kreis üblich — der Aufschlag ist die Ausbaustufe mit eigenen Voraussetzungen.

Weg 1

Geschenkt

Du gibst den Strom kostenlos ab. Im Familien- und Freundeskreis der einfachste Weg — rechtlich unkompliziert.

Weg 2

Zu Selbstkosten

Du gibst den Strom zu deinem eigenen Arbeitspreis weiter. Niemand verdient, niemand legt drauf — fair und transparent.

Weg 3

Mit kleinem Aufschlag

Ein kleiner Aufschlag auf den Arbeitspreis deckt Verschleiß und refinanziert die Wallbox — orientiert an deinen Kosten, nicht am öffentlichen Säulentarif.

Oft heißt es, man dürfe Strom nur ohne Aufschlag weitergeben. Das greift zu kurz: Entscheidend ist, dass kein Gewinn im gewerblichen Sinn entsteht. Ein Aufschlag, der sich an deinen eigenen Kosten und dem Verschleiß orientiert, bleibt in aller Regel privat — die steuerliche Freigrenze von 256 € im Jahr behältst du dabei im Blick. Abgerechnet wird kWh-genau über einen MID-Zähler, und der Gast erkennt den Messwert an; das ist der sogenannte Direktverkauf. Wie dein konkreter Fall einzuordnen ist, klärt im Zweifel ein Steuerberater oder eine Fachanwältin.

Zum Nachlesen

Steuer, Abrechnung, Haftung im Detail

Der ganze rechtliche Rahmen, ehrlich erklärt — und wann du wirklich einen Steuerberater brauchst.

Ratgeber lesen
Welche Wallbox brauche ich?

Praktisch jede moderne Box.

Stromnachbar steuert deine Wallbox über OCPP 1.6 oder eine Hersteller-Cloud wie go-e — das können die meisten Boxen ab Baujahr 2022. Für die Abrechnung mit Aufschlag brauchst du einen MID-Zähler (CE-M-Zeichen), der in vielen Boxen schon eingebaut ist; zu Selbstkosten starten viele Hosts mit der Box, die sie haben. Die teure, voll eichrechtskonforme Box ist nur nötig, wenn du an fremde Dritte oder öffentlich verkaufst.

Mehr dazu: Wallbox einrichten · kompatible Systeme

Häufige Fragen

Was Hosts wissen wollen.

Ist Wallbox Sharing erlaubt?
Ja. Deine eigene Wallbox mit Nachbarn, Freunden oder Familie zu teilen ist im privaten Rahmen in aller Regel unproblematisch — kostenlos sowieso. Sobald du Geld nimmst, ist die Weitergabe deiner eigenen Stromkosten der übliche private Weg. Ein Aufschlag ist die Ausbaustufe: Er setzt eine Wallbox mit MID-Zähler oder Eichrecht und den Pro-Plan voraus.
Darf ich für den Strom einen Aufschlag verlangen?
Oft heißt es, Strom dürfe man nur ohne Aufschlag weitergeben. Das greift zu kurz: Entscheidend ist, dass kein gewerblicher Gewinn entsteht. Ein kleiner Aufschlag, der sich an deinem Arbeitspreis und dem Verschleiß orientiert — nicht am öffentlichen Säulentarif —, bleibt in aller Regel privat. Die steuerliche Freigrenze von 256 Euro im Jahr behältst du im Blick; im Zweifel klärt ein Steuerberater den eigenen Fall.
Brauche ich einen geeichten Zähler?
Für einen Aufschlag: ja — dann braucht die Box einen MID-Zähler (CE-M-Zeichen), der in vielen modernen Wallboxen schon eingebaut ist. Gibst du nur deine eigenen Stromkosten weiter, starten viele Hosts im kleinen, privaten Kreis mit der Box, die sie haben; ein MID-Zähler macht die Messung belastbar und ist günstig nachrüstbar. Die teure, voll eichrechtskonforme Box ist erst nötig, wenn an fremde Dritte oder öffentlich verkauft wird.
Wie wird beim Wallbox Sharing abgerechnet?
Bei Stromnachbar kWh-genau und automatisch: Pro Gast steht am Ende, wie viel geladen wurde und was er zahlt — als nachvollziehbarer Beleg. Bargeld zwischen Privatpersonen geht auch, erzeugt aber mehr Aufwand und keine saubere Spur.
Was kostet Stromnachbar?
Die erste Wallbox ist dauerhaft kostenlos — mit bis zu 5 aktiven Einladungslinks, Live-Messung und automatischer Abrechnung. Auf den Strom selbst nimmt Stromnachbar keine Provision. Zu den Preisen
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Kostenlos.

In wenigen Minuten eingerichtet. Erste Einladung verschicken, der Rest läuft.